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Freelancer-Vertrag

Kann benutzt werden, um einen Freelancer zu beauftragen.
Rechtspaket konfigurieren
Dr. Cyrosch Kalateh
Marco Andersen
Roman Steigertahl
 Maximilian Rolf

85+ Startups & KMUs nutzen schon diese Vorlagen und Rechtspakete.

Freelancer-Tätigkeiten lassen sich grundsätzlich in zwei Hauptkategorien unterteilen: Dienstleistung und Werkleistung. Bei einer Dienstleistung erbringt der Freelancer lediglich eine Tätigkeit, wie z.B. Beratung oder eine sonstige tätigkeitsbezogene Arbeitsleistung. Bei einer Werkleistung hingegen wird ein konkretes Ergebnis geschuldet, wie etwa ein entwickeltes Konzept, Design oder Programm. Die Erstellung von Software stellt eine Werkleistung dar; wir bieten hierfür jedoch ein spezielles Paket an, da es einige Besonderheiten gibt.

Überblick

Mit diesem Rechtspaket regelst Du die Zusammenarbeit mit Freelancern klar, flexibel und rechtssicher. Ein guter Freelancer-Vertrag legt fest, welche Leistungen geschuldet sind, wie vergütet wird und wie mit Vertraulichkeit, Laufzeit und Rechten an Arbeitsergebnissen umzugehen ist. Gleichzeitig hilft er dabei, freie Mitarbeit sauber vom Arbeitsverhältnis abzugrenzen.

✅ Klare Regeln für Leistung, Vergütung und Laufzeit
✅ Passend für Dienstleistung (Tätigkeit) oder Werkleistung (konkretes Ergebnis)
✅ Verständlich, digital signierbar und praxisnah anpassbar

Was ist ein Freelancer-Vertrag?

Ein Freelancer-Vertrag ist die vertragliche Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen einem Auftraggeber und einem selbstständig tätigen freien Mitarbeiter. Anders als beim Arbeitsvertrag steht hier keine weisungsgebundene Tätigkeit in persönlicher Abhängigkeit im Vordergrund, sondern eine eigenverantwortliche Leistungserbringung.

Ein Freelancer-Vertrag wird typischerweise genutzt, wenn Unternehmen projektbezogen oder laufend mit externen Spezialisten zusammenarbeiten wollen, ohne ein Arbeitsverhältnis zu begründen. Das betrifft zum Beispiel Entwickler, Designer, Texter, Marketing-Freelancer oder andere selbstständige Experten.

Was regelt ein Freelancer-Vertrag?

Ein Freelancer-Vertrag sollte nicht nur festhalten, wer zusammenarbeitet, sondern vor allem was genau geschuldet ist und zu welchen Bedingungen. Typischerweise werden geregelt:

  • Leistungsumfang und Aufgaben
  • Einordnung als Dienstleistung oder Werkleistung (s. nächster Abschnitt) 
  • Fristen, Meilensteine oder Laufzeit
  • Vergütung, Abrechnung und Zahlungszeitpunkt
  • Rechte an Arbeitsergebnissen
  • Haftung, Gewährleistung und Kündigung

Gerade diese Punkte sind wichtig, damit es später nicht zu Streit über Umfang, Ergebnis, Bezahlung oder Nutzungsrechte kommt.

Dienstvertrag oder Werkvertrag?

Diese Frage ist bei einem Freelancer-Vertrag zentral.

Beim Dienstvertrag schuldet der Freelancer vor allem das Tätigwerden, also zum Beispiel Beratung, Coaching oder laufende Unterstützung.

Beim Werkvertrag schuldet er dagegen einen konkreten Erfolg, also etwa ein Design, eine Software, ein Konzept oder ein anderes fertiges Arbeitsergebnis.

Die Unterscheidung ist wichtig, denn wesentliche Vertragsfolgen hängen davon ab, etwa:

  • ob eine Abnahme sinnvoll oder nötig ist
  • wann Vergütung fällig wird
  • welche Gewährleistungsregeln gelten
  • welches Risiko der Freelancer übernimmt

Worauf besonders zu achten ist

Der wichtigste Punkt ist die saubere Abgrenzung zum Arbeitsverhältnis.  Für eine abhängige Beschäftigung können unter anderem umfassende Weisungsbindung, feste Arbeitszeiten, Arbeit in den Räumen des Auftraggebers oder die Pflicht zur Nutzung bestimmter Hard- und Software sprechen.

Wichtig: Selbst ein gut formulierter Freelancer-Vertrag schützt nicht automatisch vor Scheinselbstständigkeit, wenn die Zusammenarbeit in der Praxis wie ein Arbeitsverhältnis gelebt wird. Wer Unsicherheit vermeiden will, kann ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung durchführen.

Formales

Dieser Vertrag kann digital unterzeichnet werden, zum Beispiel per DocuSign oder mit eingescannten Unterschriften.

Nächste Schritte

  1. Wähle zuerst, ob der Freelancer eine Dienstleistung oder ein konkretes Werk schuldet.
  2. Definiere anschließend Leistungsumfang, Vergütung, Fristen und Rechte an Arbeitsergebnissen so konkret wie möglich.
  3. Bei offenen Fragen kannst Du jederzeit eine kostenfreie Erstanalyse mit unserem Rechtsexperten buchen.
  4. Freelancer-Vertrag von beiden Seiten unterschreiben und zur Dokumentation ablegen.

Jetzt Freelancer-Vertrag erstellen – klar, flexibel und rechtssicher.

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