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Kündigung Ordentlich

Eine ordentliche Kündigung ist die Beendigung eines Arbeits-, Beratungs- oder sonstigen Geschäftsverhältnisses ohne wichtigen Grund gemäß den regulären vertraglichen Bestimmungen. Kündigungsfristen finden in der Regel Anwendung.
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Überblick

Mit diesem Rechtspaket bereitest Du die ordentliche Kündigung eines Arbeitsverhältnisses rechtssicher und strukturiert vor. 

✅ Klare Grundlage für ordentliche Arbeitgeberkündigungen
✅ Unterstützung bei Kündigungsfrist, Schriftform und Zustellung
✅ Hilft, typische Fehler bei Vollmacht, Betriebsrat und Klagefrist zu vermeiden

Was ist eine ordentliche Kündigung?

Eine ordentliche Kündigung beendet ein Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der maßgeblichen Kündigungsfrist. Anders als bei der außerordentlichen Kündigung muss kein wichtiger Grund vorliegen, die Kündigung muss aber die formalen und rechtlichen Anforderungen erfüllen.

Wichtig sind vor allem die richtige Frist, der passende Kündigungstermin und eine wirksame schriftliche Kündigungserklärung.

Welche Frist gilt bei einer ordentlichen Kündigung?

Die Kündigungsfrist ergibt sich aus dem Arbeitsvertrag, einem anwendbaren Tarifvertrag oder aus dem Gesetz. Vor dem Ausspruch der Kündigung sollte deshalb genau geprüft werden, welche Frist gilt und zu welchem Datum das Arbeitsverhältnis beendet werden kann.

Je klarer Kündigungsfrist und Beendigungsdatum berechnet werden, desto geringer ist das Risiko späterer Unklarheiten.

Welche Form muss die Kündigung haben?

Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses muss schriftlich erfolgen. Eine E-Mail, ein Scan oder eine digitale Signatur reichen dafür nicht aus. Das Kündigungsschreiben sollte als Original mit handschriftlicher Unterschrift übergeben oder zugestellt werden.

Außerdem sollte geprüft werden, wer für den Arbeitgeber unterschreiben darf. Wenn nicht der gesetzliche Vertreter unterzeichnet, kann eine Original-Vollmacht erforderlich sein.

Wie sollte die Kündigung zugestellt werden?

Der Zugang der Kündigung sollte nachweisbar dokumentiert werden. Möglich ist etwa eine persönliche Übergabe mit Zeugen oder eine andere Zustellform, bei der der Zugang später belegt werden kann.

Eine Empfangsbestätigung ist nicht zwingend, kann aber als Nachweis hilfreich sein. Entscheidend ist, dass sicher festgehalten werden kann, wann die Kündigung zugegangen ist.

Formales

Vor dem Ausspruch der Kündigung sollten Schriftform, Unterschriftsbefugnis, Kündigungsfrist und Zustellung sauber geprüft werden. Besteht ein Betriebsrat, muss dieser vor der Kündigung ordnungsgemäß beteiligt werden. Nach Zugang der Kündigung läuft für Arbeitnehmer regelmäßig eine dreiwöchige Frist, um Kündigungsschutzklage zu erheben.

Nächste Schritte

  1. Prüfe zuerst Arbeitsvertrag, gesetzliche Fristen und den möglichen Beendigungstermin.
  2. Bei offenen Fragen kannst Du jederzeit eine Erstanalyse mit unseren Rechtsexperten buchen.
  3. Kläre dann, wer für den Arbeitgeber wirksam unterschreiben darf.
  4. Bereite anschließend das Kündigungsschreiben als Original mit handschriftlicher Unterschrift vor.
  5. Prüfe danach, ob ein Betriebsrat zu beteiligen ist oder eine Vollmacht beigefügt werden sollte.
  6. Stelle zum Schluss sicher, dass der Zugang der Kündigung zuverlässig dokumentiert wird.

Jetzt ordentliche Kündigung vorbereiten – klar, formal sauber und passend zu Deinem Arbeitsverhältnis.

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