Vollmacht




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Überblick
Mit diesem Rechtspaket erstellst Du eine Vollmacht, mit der eine andere Person in Deinem Namen handeln kann. Die Vollmacht schafft klare Verhältnisse dazu, wer bevollmächtigt wird, für welche Angelegenheiten die Vertretung gilt und wie weit die Befugnisse reichen.
✅ Passend für einzelne Rechtsgeschäfte oder bestimmte Arten von Geschäften
✅ Klare Regeln zu Umfang, Befristung und Untervollmachten
✅ Hilft, Formvorgaben und Nachweispflichten sauber zu berücksichtigen
Was ist eine Vollmacht?
Eine Vollmacht ist eine Erklärung, mit der eine Person eine andere Person ermächtigt, in ihrem Namen rechtsverbindlich zu handeln. Der Vollmachtgeber bestimmt also, wer ihn vertreten darf und welche Handlungen der Bevollmächtigte vornehmen kann.
Welche Arten von Vollmachten gibt es?
Vollmachten lassen sich vor allem nach ihrem Umfang unterscheiden.
- Bei einer Spezialvollmacht darf der Bevollmächtigte ein bestimmtes Rechtsgeschäft vornehmen.
- Eine Gattungsvollmacht gilt für bestimmte Arten von Geschäften.
- Eine Generalvollmacht ist deutlich weiter und kann grundsätzlich alle vertretungsfähigen Rechtsgeschäfte erfassen.
“Für viele praktische Fälle reicht eine Spezial- oder Gattungsvollmacht aus, weil der Zweck der Vertretung klar eingegrenzt werden kann.”
Was sollte in einer Vollmacht stehen?
Eine Vollmacht sollte möglichst eindeutig festlegen, wer wen vertritt und wofür die Vollmacht gilt. In der Praxis geht es vor allem um:
- Vollmachtgeber und Bevollmächtigter
- konkrete Angelegenheiten oder Rechtsgeschäfte
- Umfang der Befugnisse
- mögliche Untervollmachten
- Befristung oder Widerruf
Je klarer der Umfang beschrieben ist, desto geringer ist das Risiko, dass später unklar bleibt, was der Bevollmächtigte durfte.
Wann braucht eine Vollmacht eine besondere Form?
Vollmachten sind grundsätzlich formfrei möglich. Für bestimmte Vorgänge kann eine strengere Form erforderlich sein, zum Beispiel bei einer GmbH-/UG-Gründung, Handelsregisteranmeldung oder Übertragung von GmbH-/UG-Geschäftsanteilen.
Bei einseitigen Rechtsgeschäften wie Kündigung oder Widerruf sollte besonders geprüft werden, ob die Vollmachtsurkunde im Original vorgelegt werden muss.
Formales
Wichtig ist, dass die Vollmacht zum konkreten Zweck passt. Bei einfachen Angelegenheiten kann eine schlanke Vollmacht genügen.
Bei wirtschaftlich wichtigen oder formbedürftigen Vorgängen sollte genauer geprüft werden, ob eine eigenhändige Unterschrift, eine notarielle Beglaubigung oder eine notarielle Beurkundung erforderlich ist.
Nächste Schritte
- Kläre zuerst, wer Vollmachtgeber und wer Bevollmächtigter sein soll.
- Definiere dann die konkreten Angelegenheiten, für die die Vollmacht gelten soll.
- Bei offenen Fragen kannst Du jederzeit eine Erstanalyse mit unseren Rechtsexperten buchen.
- Entscheide anschließend, ob die Vollmacht eng oder weiter gefasst werden soll.
- Prüfe danach, ob Untervollmacht, Insichgeschäft, Befristung oder Haftungsbegrenzung relevant sind.
Jetzt Vollmacht erstellen – klar, rechtssicher und passend zu Deinem Vertretungsfall.
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