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Gesellschaftervereinbarung (Shareholders’ Agreement)

Ist ein bindender Vertrag zwischen Investoren, Gesellschaft und Bestandsgesellschaftern, der die Rechte und Pflichten dieser Parteien zueinander festlegt. Erfordert Notar.
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Roman Steigertahl
 Maximilian Rolf
Simon Krüger
 Charlotte Dryander

50+ Startups & KMUs nutzen schon diese Vorlagen und Rechtspakete.

Ein Term Sheet fasst die wichtigsten kommerziellen Punkte einer Finanzierung vorab zusammen. Es dient als Gesprächsgrundlage und ist ein hilfreiches Mittel, um alle Stakeholder auf ein gemeinsames Verständnis zu bringen.

In einem Cap Table modellieren die Parteien ihr kommerzielles Verständnis der Finanzierungsrunde in Zahlen. Hierfür werden die Anteilsverhältnisse in der Regel einmal vor (pre-money) und nach (post-money) der Finanzierungsrunde dargestellt. Außerdem werden Kennzahlen zur Finanzierung selbst (z.B. Anteilspreise, Discounts, etc.) angegeben.

Die Beteiligungsvereinbarung ist ein Vertrag, mit dem eine Finanzierungsrunde umgesetzt wird. Wenn ein Investor also ein Investment tätigt und hierfür echte Anteile erhalten soll, ist die Beteiligungsvereinbarung ein notwendiges Dokument, um die Finanzierung durchzuführen.

Mit einer Gesellschaftervereinbarung regeln die Gesellschafter der Gesellschaft ihre gegenseitigen Rechte und Pflichten. Typische Inhalte sind das Zustimmungsrechte, Gründer-Vesting, Verfügungsbeschränkungen, Liquidationspräferenzen oder IP-Klauseln.

Überblick

Mit diesem Rechtspaket regelst Du die Rechte und Pflichten der Gesellschafter untereinander. 

✅ Passend für Startup-Finanzierungen und Gesellschafterstrukturen
✅ Klare Regeln zu Vesting, Tag-Along, Drag-Along und Liquidationspräferenzen
✅ Sinnvoll kombinierbar mit Beteiligungsvereinbarung, Satzung und Geschäftsordnungen

Was ist ein Shareholder Agreement?

Ein Shareholder Agreement ist eine Gesellschaftervereinbarung, mit der die Gesellschafter einer Gesellschaft ihre gegenseitigen Rechte und Pflichten regeln. 

Gerade bei Startups wird eine Gesellschaftervereinbarung häufig im Zusammenhang mit einer Finanzierungsrunde abgeschlossen. Sie kann aber auch unabhängig davon sinnvoll sein, wenn die Zusammenarbeit der Gesellschafter klarer geregelt werden soll.

Was regelt eine Gesellschaftervereinbarung?

Eine Gesellschaftervereinbarung sollte möglichst klar festlegen, wie die Gesellschafter miteinander umgehen und welche Regeln für wichtige Entscheidungen gelten. Dabei geht es vor allem um:

  • Zustimmungserfordernisse und Vetorechte
  • Gründer-Vesting und Good-/Bad-Leaver-Regelungen
  • Drag-Along- und Tag-Along-Regelungen
  • Liquidationspräferenzen und Erlösverteilung

Wann brauchst Du ein Shareholder Agreement?

Ein Shareholder Agreement ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Gesellschafter langfristig zusammenarbeiten oder externe Investoren einsteigen. 

Auch ohne Finanzierungsrunde kann eine Gesellschaftervereinbarung sinnvoll sein, wenn Entscheidungsrechte, Exit-Regeln oder der Umgang mit Geschäftsanteilen klar geregelt werden sollen.

Shareholder Agreement oder Gesellschaftsvertrag?

  • Der Gesellschaftsvertrag regelt die Grundordnung der Gesellschaft und ist nach außen besonders relevant. 
  • Das Shareholder Agreement ergänzt diese Struktur durch detaillierte Regelungen zwischen den Gesellschaftern.

In einer Finanzierungsrunde kommen häufig weitere Dokumente hinzu, insbesondere Beteiligungsvereinbarung, neuer Gesellschaftsvertrag, Cap Table sowie Geschäftsordnungen für Geschäftsführung oder Beirat. 

Formales

Eine Gesellschaftervereinbarung ist ein komplexes und stark einzelfallabhängiges Dokument. Gerade bei GmbH- oder UG-Geschäftsanteilen können notarielle Formvorgaben relevant sein, insbesondere wenn Verpflichtungen zur Übertragung von Geschäftsanteilen geregelt werden.

§ 15 GmbHG sieht für die Abtretung von GmbH-Geschäftsanteilen und für Verpflichtungen zur Abtretung die notarielle Form vor.

Nächste Schritte

  1. Kläre zuerst, ob die Gesellschaftervereinbarung im Rahmen einer Finanzierungsrunde oder unabhängig davon abgeschlossen werden soll.
  2. Prüfe dann, welche Parteien beteiligt sind: Gründer, Investoren, bestehende Gesellschafter oder weitere Beteiligte.
  3. Lege anschließend die wichtigsten Regelungsbereiche fest, etwa Vesting, Zustimmungserfordernisse, Exit-Rechte und Informationsrechte.
  4. Bei offenen Fragen kannst Du jederzeit eine Erstanalyse mit unserem Rechtsexperten buchen.
  5. Stimme danach Shareholder Agreement, Gesellschaftsvertrag, Beteiligungsvereinbarung und Cap Table aufeinander ab.

Jetzt Shareholder Agreement erstellen – klar, investorenfähig und passend zu Deiner Gesellschafterstruktur. 

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